RWA-Anlagen

RWA-Wartung digital planen und dokumentieren

Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (RWA) halten im Brandfall Flucht- und Rettungswege raucharm. Damit das funktioniert, müssen Steuerzentrale, Antriebe, Klappen und Notstromversorgung regelmäßig gewartet werden. PrüfBase führt durch die Wartung, dokumentiert jede Komponente und überwacht die Fristen.

Wartungspflichten für RWA-Anlagen

RWA-Anlagen sind sicherheitsrelevante Anlagen des Brandschutzes. Grundlage sind unter anderem die Normenreihe EN 12101, in Deutschland die DIN 18232, sowie Baurecht und Herstellerangaben.

Mindestens jährliche Wartung

RWA-Anlagen sind regelmäßig, mindestens einmal jährlich, durch eine Fachfirma zu warten. Behördliche Auflagen oder die Baugenehmigung können zusätzliche Prüfungen durch Sachverständige vorschreiben.

Alle Komponenten prüfen

Zur Wartung gehören Rauchabzugsgeräte bzw. Fenster und Klappen, Antriebe, Steuerzentrale, Auslöse- und Lüftungstaster, Rauchmelder, Zuluftöffnungen sowie die Notstromversorgung mit Akkus.

Akkus und Notstrom

Die Notstromversorgung muss die Anlage auch bei Netzausfall betreiben können. Akkus haben eine begrenzte Lebensdauer und müssen rechtzeitig getauscht werden – ein typischer Fall für Fristenüberwachung.

Betreiberverantwortung

Verantwortlich für die Wartung ist der Betreiber. Er muss nachweisen können, dass die Anlage betriebsbereit ist – lückenlose Wartungsprotokolle sind dafür unverzichtbar.

Diese Übersicht dient der Orientierung und ersetzt keine Rechtsberatung. Maßgeblich sind die jeweils gültigen Vorschriften, behördlichen Auflagen und Herstellerangaben.

Was ins Wartungsprotokoll einer RWA gehört

  • Anlagendaten: Steuerzentrale, Anzahl und Art der Rauchabzugsgeräte, Standort
  • Funktionsprüfung von Auslösung, Öffnen und Schließen aller Klappen bzw. Fenster
  • Prüfung der Antriebe, Taster und Rauchmelder
  • Zustand und Alter der Akkus, Test der Notstromversorgung
  • Freie Zuluftöffnungen
  • Mängel, Maßnahmen und getauschte Komponenten
  • Datum, Techniker, Unterschrift und nächster Wartungstermin

So hilft PrüfBase

RWA-Anlagen digital prüfen mit PrüfBase

Komponenten als Equipments

Steuerzentrale, Antriebe und Melder werden als eigene Equipments der Anlage geführt – mit Historie, Mängeln und Tauschterminen.

Wartungsaufträge planen

Fällige Wartungen erscheinen automatisch, werden Technikern zugewiesen und in der Kapazitätenplanung eingeplant.

Offline in Technikräumen

Als Progressive Web App funktioniert PrüfBase auch ohne Empfang – etwa im Treppenhaus-Keller oder auf dem Dach – und synchronisiert später.

Angebot aus dem Mangel

Festgestellte Mängel, etwa verbrauchte Akkus, werden direkt in ein Angebot für den Kunden übernommen.

Häufige Fragen zu RWA-Anlagen

Wie oft muss eine RWA-Anlage gewartet werden?

Mindestens einmal jährlich durch eine Fachfirma. Je nach Baugenehmigung, Gebäudeart und Herstellerangaben können zusätzliche oder kürzere Prüfintervalle gelten.

Was ist der Unterschied zwischen RWA-Wartung und -Prüfung?

Die Wartung durch die Fachfirma umfasst Inspektion, Funktionstest und Instandsetzung aller Komponenten. Wiederkehrende Prüfungen durch Sachverständige können zusätzlich behördlich vorgeschrieben sein. Beides lässt sich in PrüfBase getrennt planen und dokumentieren.

Kann PrüfBase den Akkutausch überwachen?

Ja. Akkus werden als Komponente mit Einbaudatum erfasst. Über konfigurierbare Intervalle erinnert PrüfBase rechtzeitig an den Austausch.